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Beschwerden im Intimbereich können sehr unangenehm sein. Oftmals ist es auch immer noch ein Tabu-Thema, worüber ungern gesprochen wird. Doch wer möchte nicht wissen, was dahinter steckt und was getan werden kann? Wahrscheinlich jeder, doch darüber sprechen fällt nicht immer leicht.
In unserem Artikel: Wenn es im Intimbereich schmerzt, möchten wir das Thema der entzündlichen Haut in diesem Bereich einmal genauer betrachten. Denn bei Schmerzen im Intimbereich, können je nach Ausprägung die Beschwerden und Ursachen unterschiedlich sein. Oftmals sind Rötungen, Schwellungen, Schmerz oder auch entzündete oder eitrige Pickelchen begleitende Beschwerden. Aber wie kommt es dazu?
Ursachen für entzündliche Prozesse erkennen
Eigentlich sind die Verursacher meist schnell gefunden. Denn äußere Einflüsse bzw. Erreger sind zumeist an den Problemen im Intimbereich beteiligt. Kleinste Verletzungen, Erkrankungen der Haut oder hormonelle Störungen bieten dabei eine optimale Basis für entzündliche Prozesse.
Ist die natürliche Schutzbarriere bzw. die Immunabwehr gestört, haben Erreger die Möglichkeit einzudringen und können nicht abgewehrt werden. In manchen Fällen können aber auch schwere Erkrankungen die Ursache sein. Von daher gilt es in solch einem sensiblen Bereich nicht lange zu zögern, sondern immer einen Experten aufzusuchen. Dieser kann abklären, welches Problem vorliegt und eine Behandlung empfehlen. Klar, ist dies nicht immer angenehm, aber die Gesundheit geht vor.
In den meisten Fällen kann mit der richtigen Behandlung die natürliche Balance schnell wiederhergestellt werden. Bei kleinen Problemzonen im Intimbereich können dabei auch medizinische Salben unterstützen.
Haarentfernung in der Bikinizone
Wenn es im Intimbereich schmerzt! Gerade bei der Haarentfernung in der sensiblen Bikinizone kommt es immer wieder zu Beschwerden. Wärme und Feuchtigkeit bieten hier einen idealen Lebensraum für Erreger. Kommt es bei der Haarentfernung zu kleinsten Verletzungen, sind dies optimale Voraussetzungen für entzündliche Prozesse. Die richtige Haarentfernung zusammen mit einigen Vorkehrungen, kann dabei schon sehr hilfreich sein.
Auch zu eng sitzende Unterwäsche kann die Haut reizen und für Erreger öffnen. Slipeinlagen oder Binden, die nicht atmungsaktiv sind, bieten dabei zudem optimale Bedingungen. Um ein Aufquellen und Reizen der Haut zu vermeiden, sind daher atmungsaktive Produkte aus Bio-Baumwolle zu empfehlen. Dies gilt auch für die Unterwäsche beim Mann.
Kleine Pickelchen, verbunden mit Rötungen, können aber auch ein Hinweis auf eine Haarbalgentzündung (Follikulitis) sein. Auftreten kann diese übrigens an allen behaarten Zonen, d.h. beispielweise auch unter der Achsel, an den Beinen, im Gesicht, Kopf oder im Nacken. Tritt diese Entzündung im speziellen an der Vulva auf, sprechen Experten von einer Folliculitis vulvae.
Der Haarfollikel entzündet sich dabei über eindringende Erreger. Staphylokokken, eine Bakterienart, welche ganz natürlich auf unserer Haut vorkommt. Sichtbar werden dabei stecknadelgroße Pusteln und gegebenenfalls kleine weiße Eiterbläschen.
Ist der Eiter bereits eingekapselt, wird von einem Abszess gesprochen. Oftmals sind hier in dem betroffenen Bereich auch Rötungen und Schwellungen erkennbar. Diese Eiterbeule ist oft schmerzhaft, dies unterscheidet einen Abszess auch von einem einfachen Eiterpickel.
Ob Abszess, Furunkel oder Karbunkel, in solchen Fällen sollte ein Arzt zur Sicherheit aufgesucht werden. Bei größeren Herden ist häufig das Eröffnen und Entleeren des Herdes unter örtlicher Betäubung notwendig.
Der richtige Umgang mit Pickeln und Pusteln
Sind Haut- oder Geschlechtskrankheiten als Ursache für Pickel oder Pusteln im Intimbereich auszuschließen und können ebenso Probleme mit der Hygiene, Haarentfernung oder getragener Wäsche ausgeschlossen werden, dann sind Pickel und Pustel, besonders wenn diese eitrig sind, sorgsam zu behandeln. Zumeist verschwinden sie ganz von allein, wenn nicht daran herumgedrückt wird oder diese mit falschen Produkten behandelt werden.
Ein Ausdrücken ist unbedingt zu vermeiden. Nicht nur, dass Erreger von den Fingern in den Bereich gelangen und die Entzündungen verstärken können. Im schlimmsten Fall können auch Narben zurückbleiben.
Wer keine Geduld hat, kann beispielsweise die ilon Salbe classic dünn auf die betroffenen Bereiche auftragen. Diese wirkt durchblutungsfördernd und entzündungshemmend. Währenddessen sollte auf Unterwäsche aus hochwertigen Materialien verzichtet werden. Vielmehr ist die dunkle Unterwäsche aus Baumwolle der tägliche Begleiter, welche auch bei höheren Temperaturen gewaschen werden kann.
Hat der Artikel – Wenn es im Intimbereich juckt und schmerzt, gefallen? Weitere Tipps und Ratgeber gibt es in unserem Hautjournal. Viel Spaß beim Stöbern.
ilon® Salbe classic. Wirkstoffe: Lärchenterpentin, Terpentinöl vom Strandkiefern-Typ, Eukalyptusöl. Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung leichter, lokal begrenzter, eitriger Entzündungen der Haut, wie z.B. Eiterknötchen, entzündete Haarbälge und Schweißdrüsenentzündungen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung. Enthält Butylhydroxytoluol. (Stand 12/2024)
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Ganz spurlos geht eine Haarentfernung eben nicht an der Haut vorbei. Oft treten im Anschluss kleine Pickelchen, Hautirritationen, ein Brennen und Rötungen auf. Vor allem bei unsachgemäßer Haarentfernung oder bei sehr empfindlicher Haut können in der Folge entzündliche Prozesse in Gang gesetzt werden. Betroffen sind zumeist Menschen mit sehr trockener Haut, denn die Hautbedingungen machen es Erregern leicht einzudringen. Mehr dazu hier:
Rasur und lästige Pickel sind da
Bei der Rasur, ganz gleich ob mit Klinge oder elektrischem Rasierer, werden nicht nur die Haare abgeschnitten, sondern auch die oberste Hautschicht abgetragen. Durch das Abtragen der schützenden Hautschicht können anschließend Bakterien oder Keime in die Haut eindringen. Die Haut reagiert dabei nicht selten mit Rötungen, Jucken oder Brennen, auch als Rasurbrand bekannt. Im schlimmsten Fall sind entzündliche Prozesse die Folge, aber schauen wir nochmals genauer hin.
Die Bildung kleiner roter Pickelchen nach der Rasur ist ein weit verbreitetes Problem, das nahezu jede Person betrifft, die sich im Gesicht oder am Körper rasiert. Der Grund: Eine Rasur reißt „gewaltsam“ an den Haaren und reizt so die jeweilige Stelle, in der das Haar aus der Haut wächst. Die roten Pünktchen sind also Zeichen einer Reizung. Noch stärker kann die Haut bei der Haarentfernung mitsamt Wurzel belastet werden. Beim Epilieren, Waxing oder Sugaring schwillt dabei der Bereich um den Haarkanal an und es bilden sich Rötungen und Pickel, auch bekannt als Rasierpickel. Beim Epilieren beispielsweise werden die Haare „gewaltsam“ aus der Haut gerissen und die betroffene Hautstelle gereizt, an der das Haar aus der Haut wächst. Auch die Epilationstechnik entscheidet darüber, ob Hautirritationen entstehen oder nicht.
Um zu vermeiden, dass Keime und Bakterien in die Poren eindringen und Entzündungen hervorrufen, ist es wichtig die Poren nach der Haarentfernung wieder zu schließen, beispielsweise für kurze Zeit kaltes Wasser über die betroffenen und empfindlichen Stellen laufen lassen. Andernfalls können Keime eindringen und ebenso schmerzhafte Haarbalgentzündungen verursachen. Bei kleinsten Verletzungen, ob durch Rasieren oder Enthaaren, wird die natürliche Hautbarriere ebenfalls beschädigt und Fremdstoffe gelangen in die Haut. Die Haut reagiert auch hier mit Rötungen, Pickeln und Juckreiz, in seltenen Fällen sogar mit einem Ausschlag oder Abszess.
Gefürchtet und lästig: der Rasurbrand
Der gefürchtete Rasurbrand zeigt sich mit sichtbaren Rötungen und meist starkem Juckreiz. Häufig bilden sich rötliche oder eitrige Rasierpickel, die mehrere Tage bestehen bleiben. Ursache ist oft die falsche Rasurtechnik, stumpfe Klingen oder eine unzureichende Pflege bzw. die Anwendung ungeeigneter Pflegeprodukte nach der Rasur. Die Haut in der sogenannten Bikini-Zone ist noch empfindlicher. Hier gilt es besonders vorsichtig vorzugehen, dann klappt es auch mit der Intimrasur ohne Pickel.
Pickel sind generell Hautveränderungen, die zunächst unabhängig von Bakterien oder anderen Entzündungserregern entstehen. Vielmehr verstopft die Pore, wenn keine Abflussmöglichkeit für z.B. Talg besteht. Tiefer liegende Talg-Horn-Schichten bieten dabei aber einen idealen Nährboden für bakterielle Keime oder Hefepilze. Aus diesem Grund können einige Bakterienarten, die eigentlich zur normalen Hautflora gehören, plötzlich Entzündungen oder eine Bildung von Eiter hervorrufen. Deshalb gilt auch immer: Pickel auf keinen Fall auszudrücken. Denn dadurch kann sich das eitrige Geschehen noch weiter ausbreiten und die Haut zusätzlich belasten.
Bilden sich nach der Rasur kleine Eiterknötchen auf der Haut, ist eine Desinfektion mit medizinischem Alkohol von Rasierer als auch der Haut unumgänglich. Anstelle ölhaltiger Hautpflegemittel, die die Neuentstehung einer Haarfollikel-Verstopfung fördern können, ist eine nicht deckende, gut einziehende Pflege zu empfehlen. Der skinicer After Shave Balm ist hierfür optimal. Die Haut wird mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und angenehm beruhigt. Dank desinfizierender und antibakterieller Eigenschaften der Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Spiralin oder pflanzlicher Öle, können typische Hautreaktionen und entzündliche Prozesse vermieden werden.
Hygiene ist das oberste Gebot
Zur Vorbeugung und erst recht während der Behandlung gilt es sauber zu arbeiten, dies bedeutet:
- Zu allererst Hände und Haut gründlich reinigen.
- Rasierer und Handtücher sind stets nur von einer Person zu benutzen.
- Vor der Rasur können beispielsweise eine Haarspülung oder Conditioner auf Haut und Haare auftragen. Das macht die Haare weicher und sie lassen sich besser abrasieren bzw. leichter entfernen.
- Rasieren immer in Wuchsrichtung der Haare.
- Die durch die Haarentfernung gereizte und sensible Haut vorsichtig abtrocknen und vor allem ohne starke Reibung.
- Zum Abschluss direkt einen pflegenden Balm auftragen, der die Entstehung von Rasurproblemen vorbeugen kann, beispielsweise den skinicer After Shave Balm. Bei ersten Anzeichen einer Entzündung oder Pickelbildung kann die ilon Salbe classic auf die entzündeten Stellen aufgetragen werden. Niemals an Pusteln herumdrücken. Bakterien gelangen auf diese Weise nur tiefer ins Gewebe.
Weitere Artikel zum Thema Hautschutz, Hautpflege und Haarentfernung gibt es in unserem Hautjournal.
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