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Was passiert bei einem Mückenstich? Ein Blick hinter die Kulissen

Hautschutz
Nahaufnahme einer auf der Haut sitzenden Mücke mit grünem Hintergrund

Mückenstiche sind im Sommer eine häufige Ursache für Juckreiz und Hautirritationen. Aber was passiert eigentlich, wenn eine Mücke zusticht? In diesem Artikel erklären wir, wie ein Mückenstich entsteht und was im Körper passiert. 

1. Der Stich der Mücke: Wie es dazu kommt 

Mückenstiche entstehen, wenn das weibliche Insekt auf der Haut landet und mit ihrem Rüssel in die oberste Hautschicht eindringt. Dabei sondert die Mücke Speichel ab, der das Blut verdünnt und die Blutgerinnung verhindert, damit sie in Ruhe trinken kann. Dieser Speichel löst beim Menschen eine Reaktion aus. 

Warum werden manche Menschen häufiger gestochen als andere? 

Manche Menschen werden häufiger von Mücken gestochen, weil sie bestimmte Faktoren wie höheren Kohlendioxid-Ausstoß, spezielle Schweißzusammensetzungen oder eine bestimmte Blutgruppe haben, die Mücken anziehen. Auch Körperwärme, dunkle Kleidung oder der Konsum von Alkohol können sie zu attraktiveren „Opfern“ machen. Zudem spielen genetische Unterschiede und der Zeitpunkt des Aufenthalts eine Rolle. Wer also häufiger gestochen wird, trägt oft einfach eine unwiderstehliche Mischung aus „Mückenparfüm“! 

2. Die Hautreaktion: Warum Mückenstiche jucken 

Der Speichel enthält Proteine, die vom Immunsystem als fremd erkannt werden. Der Körper reagiert darauf mit der Freisetzung von Histamin, das Entzündungen verursacht und die Blutgefäße erweitert. Dadurch kommt es zu Rötung, Schwellung und Juckreiz. Die Intensität variiert je nach Hauttyp und Empfindlichkeit des Betroffenen. 

3. Wie das Immunsystem bei Mückenstichen reagiert 

Das Immunsystem erkennt die fremden Stoffe im Speichel und aktiviert Abwehrzellen. Diese sorgen für die Entzündungsreaktion, die den Juckreiz verstärkt. Je nachdem, wie empfindlich die Haut ist, kann die Entzündungsreaktion länger oder kürzer dauern. 

4. Warum jucken Mückenstiche so sehr? 

Das Jucken entsteht, weil Histamin die Nervenenden der Haut reizt. Durch Kratzen wird die Haut zusätzlich gereizt, was den Juckreiz oft noch verstärkt und zu Entzündungen führen kann. 

5. Was tun bei einem Mückenstich? 

Um den Juckreiz zu lindern und eine Infektion zu vermeiden, helfen folgende Maßnahmen: 

  • Kühlen: Ein kaltes Tuch oder Kühlgel lindert den Juckreiz. 
  • Antihistaminika + Hydrocortison Salben: Die Cremes lindern die Entzündung. 
  • Nicht kratzen: Kratzen kann die Haut schädigen und eine Infektion begünstigen. 

Unser Tipp: ilon Salbe Classic bei entzündeten Mückenstichen 

Wenn ein Mückenstich durch Kratzen entzündet ist, kann ilon Salbe classic helfen, die typischen Entzündungssymptome wie Schwellungen und Rötungen zu mildern und Bakterien zu bekämpfen, die durch das Kratzen in die kleine Wunde gelangt sind. 

6. Mückenstiche verhindern: Prävention ist der Schlüssel 

Um Mückenstiche zu vermeiden, können folgende Maßnahmen helfen: 

  • Insektenschutzmittel: Repellentien* wie ilon Insektenschutzspray mit der Duo-Schutzformel wehren Mücken ab. 
  • Langärmelige Kleidung: Besonders in den Abendstunden schützt langärmlige Kleidung. 
  • Mückennetze: Schützen vor Mücken, besonders in mückenreichen Gebieten. 
  • Stehendes Wasser vermeiden: Mücken legen ihre Eier oft in stehenden Gewässern ab.  

*Biozidprodukte sollten stets vorsichtig verwendet werden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. 

Schon gewusst? Mücken vermehren sich in manchen Jahren stärker, wenn warme Temperaturen und viel Niederschlag für ideale Brutbedingungen sorgen. Stehende Gewässer bieten perfekte Brutplätze für Mückenlarven, besonders nach starkem Regen. Auch der Klimawandel, mit längeren Sommern und milderen Wintern, kann die Vermehrung begünstigen. In solchen Jahren steigt die Mückenpopulation deutlich, da die Bedingungen für ihre Entwicklung optimiert sind. 

Fazit: Mückenstiche sind hierzulande meist harmlos, aber lästig 

Mückenstiche sind unangenehm, aber in der Regel harmlos. Durch geeigneten Schutz und einfache Maßnahmen kann man sich vor den ungebetenen Gästen bewahren und den Sommer genießen. In tropischen Regionen jedoch, in denen Mücken Krankheiten wie Malaria, Dengue oder Zika übertragen können, ist Insektenschutz besonders wichtig, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. 

Bildquelle: Yong/adobe.stock.com

https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2025/04/AdobeStock_898183452-scaled.jpeg 1073 2560 Wolfram Kurschat https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2020/06/ilon_marke_logo.png Wolfram Kurschat2025-04-28 14:58:542025-04-28 15:00:41Was passiert bei einem Mückenstich? Ein Blick hinter die Kulissen

Die richtige Auswahl von Insektenschutzprodukten: Worauf es ankommt

Hautschutz
Frau sprüht Insektenschutzmittel auf Haut im Freien

Mit den warmen Monaten kommen nicht nur die schönen Stunden im Freien, sondern auch Plagegeister wie Mücken, Zecken und andere Insekten. Um sich vor unangenehmen Stichen oder krankheitsübertragenden Insekten zu schützen, ist der Einsatz von Insektenabwehrstoffen, auch Repellents genannt, unverzichtbar.  

Bei der Vielzahl an verfügbaren Produkten und Wirkstoffen ist es wichtig, den richtigen Insektenschutz auszuwählen. Dabei spielen verschiedene Kriterien wie der Schutzbedarf, das Reiseziel und individuelle Hautempfindlichkeiten eine entscheidende Rolle. Die Wahl des passenden Produkts sollte daher auf den spezifischen Anforderungen basieren, um einen effektiven Schutz zu gewährleisten. 

Die wichtigsten Wirkstoffe in Insektenschutzmitteln 

Die drei meistverwendeten Wirkstoffe in Insektenschutzmittel, die von der WHO als sicher und wirksam eingeschätzt werden, sind DEET, Icaridin und PMD (auf Zitroneneukalyptusölbasis). 

  • DEET (N,N-Diethyl-meta-toluamid): Einer der bekanntesten und effektivsten Wirkstoffe, besonders in tropischen Regionen, um sich vor Mücken und anderen Insekten zu schützen. Er bietet langanhaltenden Schutz, kann jedoch bei empfindlicher Haut Irritationen verursachen und Materialien wie Kunststoff angreifen. 
  • Icaridin: Bietet eine vergleichbare Wirksamkeit wie DEET, gilt jedoch als haut- und materialfreundlicher. Es verursacht weniger Hautreizungen und schützt ebenfalls langanhaltend vor Mücken und besonders effektiv vor Zecken.  
  • PMD / Zitroneneukalyptusöl: Ein Wirkstoff auf pflanzlicher Basis, der aus dem Zitroneneukalyptusbaum gewonnen wird. Dieser ist jedoch weniger langanhaltend als DEET oder Icaridin und eignet sich für Menschen, die Wirkstoffe auf pflanzlicher Basis bevorzugen. 

Natürliche ätherische Öle wie Lavendel-, Teebaum- oder Zitronengrasöl wirken durch ihre Gerüche, die Insekten abschrecken. Diese Öle sind biologisch abbaubar und bieten einen natürlichen, oft angenehmen Duft. Sie sind jedoch weniger wirksam und nicht für Gebiete mit hohem Infektionsrisiko geeignet. Daher eignen sich Produkte die nur ätherische Öle enthalten besonders für Menschen, die einen eher kurzen Schutz im heimischen Garten oder bei Spaziergängen suchen. 

Wie wähle ich den richtigen Insektenschutz? 

  • Die Wahl des passenden Repellents hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die folgende Übersicht bietet eine erste Orientierung, welcher Wirkstoff am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Eine fachkundige Beratung in der Apotheke ist ratsam, um den optimalen Schutz zu gewährleisten.  
    1. Reiseziel: 
      • In tropischen Regionen mit erhöhtem Infektionsrisiko (z. B. Malaria, Dengue-Fieber) sind Icaridin oder DEET zuverlässige Optionen. 
      • In gemäßigten Zonen werden aufgrund der haut- und materialfreundlicheren Eigenschaften meist Icaridin oder PMD auf Zitroneneukalyptusölbasis empfohlen. Auch bietet Icaridin einen besonders effektiven Zeckenschutz, der in heimischen Regionen besonders wichtig ist.  
    2. Hautverträglichkeit:
      • Menschen mit empfindlicher Haut sollten Icaridin bevorzugen, da es im Vergleich hautfreundlicher ist als DEET. Dennoch sollte auch bei der Anwendung von Icaridin Vorsicht geboten sein, da es sich ebenfalls um einen bioziden Wirkstoff handelt. 
    3. Anwendung bei Kindern:
      • Für Kinder unter 2 Jahren sollten Insektenschutzmittel verwendet werden, die speziell für diese Altersgruppe entwickelt wurden. In der Regel sind Produkte mit Wirkstoffen auf pflanzlicher Basis geeignet. 
      • Ab 2 Jahren können Produkte mit Icaridin genutzt werden. DEET sollte bei Kindern nur eingeschränkt und in niedriger Konzentration (unter 30 %) verwendet werden.  
      • Es ist jedoch wichtig, immer die Anweisungen des Herstellers zu befolgen und gegebenenfalls einen Kinderarzt zu konsultieren, um sicherzustellen, dass das Produkt für das Alter des Kindes geeignet ist. 
    4. Dauer des Schutzes: 
      • Wenn Sie längere Zeit im Freien verbringen, ist ein Repellent mit längerer Schutzwirkung (z. B. Icaridin oder DEET) sinnvoll. 
      • Bei kürzeren Aufenthalten reichen Mittel mit kürzerer Wirkdauer. 
      • Die Wirkstärke eines Insektenschutzmittels bestimmt in erster Linie die Dauer des Schutzes, nicht seine Intensität.  
    5. Pflanzliche Basis: 
      • Wenn Sie Produkt auf pflanzlicher Basis bevorzugen, sind Produkte mit PMD / Zitroneneukalyptusöl oder ätherische Öle eine gute Wahl. 
    6. Generelle Hinweise für Insektenschutzmittel:
      • Biozidprodukte sollten stets vorsichtig verwendet werden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. 

Tipps zur richtigen Anwendung von Insektenschutzmitteln 

  • Gebrauchsinformation beachten: Vor der Anwendung stets Etikett und Produktinformation sorgfältig lesen und Anweisungen des Herstellers folgen. 
  • Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden: Repellents nicht auf verletzte Haut oder in der Nähe der Augen auftragen. 
  • Nach dem Baden erneut auftragen: Wasser oder starkes Schwitzen kann die Wirksamkeit des Insektenschutzes beeinträchtigen. 
  • Kombination mit Sonnenschutz: Sonnenschutz zuerst auftragen und 15 bis 20 Minuten einwirken lassen, bevor das Insektenschutzmittel angewendet wird, um die volle Wirkung des Sonnenschutzes sicherzustellen. 

Fazit: Schutz für jede Situation 

Ob im tropischen Regenwald, im heimischen Garten oder beim Wandern – der richtige Insektenschutz richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen. In Risikogebieten bieten DEET oder Icaridin den besten Schutz. Für diejenigen, die Alternativen auf pflanzlicher Basis bevorzugen, sind PMD / Zitroneneukalyptusöl oder ätherische Öle eine Option. Zudem werden Produkte wie das ilon Insektenschutzspray angeboten, dass die beiden Wirkstoffe Icaridin und Zitroneneukalyptusöl in einer Duo-Schutzformel kombiniert, um die Vorteile beider Wirkstoffe clever zur Insektenabwehr zu nutzen. Für welche Option man sich auch entscheidet: Wichtig ist, den Schutz regelmäßig und korrekt anzuwenden, um die Sommerzeit unbeschwert genießen zu können. 

Bildquelle: Galitskaya/adobe.stock.com

https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2025/04/AdobeStock_215325527-scaled.jpeg 853 2560 Wolfram Kurschat https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2020/06/ilon_marke_logo.png Wolfram Kurschat2025-04-28 14:57:562025-04-28 15:02:16Die richtige Auswahl von Insektenschutzprodukten: Worauf es ankommt

Effektiver Insektenschutz für Reisen in tropische Regionen: Tipps zur Vorbeugung von Krankheitsübertragungen

Hautschutz
Porträt einer Frau mit Strohhut unter Palmenblättern bei Sonnenuntergang

Reisen in tropische Regionen erfordern besondere Vorsichtsmaßnahmen, da dort eine Vielzahl von Insekten vorkommt, die Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber, Zika oder Chikungunya übertragen können. Um sich effektiv vor Insektenstichen zu schützen, sollten Reisende auf folgende Aspekte achten: 

1. Insektenschutzmittel 

  • Wirkstoffe: Insektenschutzmittel mit bewährten Inhaltsstoffen wie DEET (N,N-Diethyl-meta-toluamid) oder Icaridin bieten langanhaltenden Schutz. Icaridin wird häufig als hautverträglicher und weniger reizend empfunden, bietet jedoch einen vergleichbaren Schutz wie DEET.  
  • Anforderung: Das Insektenschutzmittel sollte tropentauglich sein, wie das ilon Insektenschutzspray. 
  • Produkte mitführen: Insektenschutz vor der Tropenreise kaufen, um direkt bei der Ankunft am Urlaubsort mit geprüfter Qualität geschützt zu sein.  
  • Anwendung: Das Insektenschutzmittel sollte regelmäßig auf exponierte Hautpartien und Kleidung aufgetragen werden. Nach Wasserkontakt oder starkem Schwitzen muss der Schutz aufgefrischt werden. Je nach Region können Mücken sowohl tagsüber als auch nachts aktiv sein und Krankheiten übertragen, weshalb die regionalen Gegebenheiten berücksichtigt werden sollten. 

Biozidprodukte sollten stets vorsichtig verwendet werden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. 

2. Schutzkleidung gegen Insekten

  • Lange, helle Kleidung: Mücken werden von dunklen Farben angezogen, daher sind helle, lange Hosen und Hemden empfehlenswert. Spezielle Kleidung mit eingebautem Insektenschutz kann zusätzlichen Schutz bieten. 
  • Kopfbedeckung und Netz: In besonders riskanten Gebieten können ein Moskitonetz oder ein Hut mit Insektenschutz sinnvoll sein, vor allem in Gebieten mit hohem Malaria- oder Dengue-Risiko. 

3. Moskitonetze 

  • Übernachtungsschutz: In abgelegenen Gebieten sollte in unterirdischen oder gut geschützten Bereichen mit Moskitonetzen übernachtet werden. Netzbehandlungen mit Insektiziden bieten zusätzlichen Schutz. 
  • Lüften der Unterkunft: Es ist wichtig, dass die Unterkunft gut belüftet ist. Bei Bedarf können Moskitoschutztüren und -fenster verwendet werden. 

4. Vermeidung von Risikozonen 

  • Zeiten der höchsten Aktivität: Anopheles-Mücken, die Krankheiten wie Malaria übertragen, sind oft während der Dämmerung und Nacht am aktivsten. Der Aufenthalt im Freien sollte während dieser Zeiten vermieden oder durch intensiven Schutz abgesichert werden. Im Gegensatz dazu ist die Aedes-Mücke, die Dengue-Fieber oder Zika übertragen kann, vor allem tagaktiv, insbesondere in den frühen Morgenstunden und späten Nachmittagen. Um sich effektiv zu schützen, sollten je nach Region die spezifischen Risiken berücksichtigt und entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen werden. 
  • Wasserquellen meiden: Stehendes Wasser bietet einen idealen Brutplatz für Mücken. Der Aufenthalt in der Nähe von Teichen, Pfützen und anderen stehenden Gewässern sollte vermieden werden. 

5. Reisevorbereitungen und Impfungen 

  • Impfungen: Vor der Reise sollte man sich über notwendige Impfungen (z.B. Gelbfieber, Typhus, Hepatitis A/B) informieren und in Erwägung ziehen, eine Malariaprophylaxe zu verwenden, wenn das Reiseziel in ein Malariagebiet führt. Informationen findet man u.a. auf der Seite des Auswärtigen Amtes. 
  • Medikamentenpackung: Insektenschutzmittel sowie gegebenenfalls Medikamente gegen Insektenstiche und Infektionen, wie Antihistaminika oder Cortison, sollten mitgeführt werden, um im Falle eines Stichs schnell reagieren zu können. Bitte beachten Sie, dass Insektenschutzspray aufgrund seiner Entflammbarkeit ausschließlich im Aufgabegepäck transportiert werden darf. Eine Mitnahme im Handgepäck ist nicht gestattet. 

6. Notfallmaßnahmen 

  • Stichkontrolle: Die Haut sollte regelmäßig auf Zecken oder Insektenstiche überprüft werden. Auf Symptome wie Fieber, Hautausschläge oder Kopfschmerzen sollte schnell reagiert werden. 
  • Medizinische Versorgung: Bei der Entwicklung von Symptomen nach einem Insektenstich in tropischen Gebieten sollte schnell medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden, um eine mögliche Infektion zu behandeln. 
  • Dies gilt auch, wenn erst nach der Rückkehr aus einem tropischen Land nach Deutschland Symptome auftreten: 
    • Ärztliche Untersuchung in Deutschland: Bei Symptomen wie hohem Fieber, Gelenkschmerzen, Hautausschlägen oder grippeähnlichen Anzeichen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Informationen über den Aufenthalt in Risikogebieten sind hierbei wichtig. 
    • Diagnose und Tests: Der Arzt wird anhand der Symptome und der Reiseroute entsprechende Tests anordnen, um die genaue Ursache der Beschwerden festzustellen. 
    • Behandlung: Abhängig von der Diagnose wird eine entsprechende Behandlung begonnen. Malaria erfordert in der Regel eine schnelle medikamentöse Therapie, während Dengue und Zika meist symptomatisch behandelt werden. 
    • Meldepflicht: Einige tropische Krankheiten, wie Malaria, sind in Deutschland meldepflichtig. Der Arzt muss in solchen Fällen den Fall an die Gesundheitsbehörden weiterleiten, um eine Ausbreitung zu verhindern. 

Fazit 

In tropischen Regionen ist der Insektenschutz entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Eine Kombination aus chemischen Schutzmitteln, geeigneter Kleidung und praktischen Vorsichtsmaßnahmen trägt dazu bei, das Risiko von Krankheiten zu minimieren. Es ist wichtig, Reisevorbereitungen frühzeitig zu treffen und sich umfassend über die Risiken im Zielgebiet zu informieren, um einen wundervollen Urlaub in den Tropen zu genießen.  

Bildquelle: Senyumanmu/adobe.stock.com

https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2025/04/AdobeStock_869056502-scaled.jpeg 1707 2560 Wolfram Kurschat https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2020/06/ilon_marke_logo.png Wolfram Kurschat2025-04-28 14:54:212025-04-28 14:54:21Effektiver Insektenschutz für Reisen in tropische Regionen: Tipps zur Vorbeugung von Krankheitsübertragungen

Erste Hilfe bei Mücken- und Zeckenstichen: So handelt man richtig!

Hautschutz
Wanderer, der in der Natur Insektenschutzmittel gegen Zecken und Mücken aufträgt.

Der Sommer ist da und mit ihm die Freude über sonnige Tage und laue Nächte. Doch leider bringt die warme Jahreszeit auch ungebetene Gäste mit sich: Mücken und Zecken. Ein Stich kann schnell unangenehm werden – doch mit den richtigen Tipps lässt sich effektiv handeln und größere Probleme vermeiden. Hier wird erläutert, wie Mücken- und Zeckenstiche behandelt und wirksam vorgebeugt werden können. 

Mückenstiche: Soforthilfe und Pflege 

Warum juckt ein Mückenstich? Die juckende Quaddel entsteht durch das Speichelsekret der Mücke, das sie während des Stichs in die Haut absondert. Dieses Sekret verhindert die Blutgerinnung und kann allergische Reaktionen auslösen. 

Erste Hilfe bei Mückenstichen: 

  • Nicht kratzen! Das Kratzen verschlimmert den Juckreiz, kann die Haut verletzen und Infektionen begünstigen. 

Unser Tipp: ilon Salbe Classic bei entzündeten Mückenstichen 

Wenn ein Mückenstich durch Kratzen entzündet ist, kann ilon Salbe classic helfen, die typischen Entzündungssymptome wie Schwellungen und Rötungen zu mildern und Bakterien zu bekämpfen, die durch das Kratzen in die kleinen Wunden gelangt sind. 

  • Kühlen: Ein kalter Waschlappen, eine Kühlkompresse oder ein Kühlspray lindern den Juckreiz schnell. Tipp: Kühlelement in ein Tuch wickeln, um Erfrierungen zu vermeiden. 
  • Juckreizstillende Cremes: Gels mit Antihistaminika oder Hydrocortison helfen gegen die Schwellung und den Juckreiz. 
  • Hausmittel: Ein Tropfen Essigwasser, Zwiebelsaft oder ein über den Stich geriebener Löffel, der vorher in heißes Wasser getaucht wurde, kann ebenfalls Linderung verschaffen. 
  • Hitzebehandlung: Spezielle Stichheiler-Geräte, die durch gezielte Wärme den Juckreiz reduzieren, sind besonders effektiv. Die Hitze zerstört die juckreizauslösenden Proteine im Mückenspeichel. 

Wann zum Arzt? Bei extremen Schwellungen, starken Schmerzen oder Symptomen wie Fieber oder Kreislaufproblemen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Diese Anzeichen könnten auf eine allergische Reaktion oder eine Infektion hinweisen. 

Zeckenstiche: Schnelles Handeln ist entscheidend 

Gefahr durch Zeckenstiche: Zecken können Krankheiten wie Borreliose oder die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Umso wichtiger ist es, eine Zecke schnell und korrekt zu entfernen. 

Erste Hilfe bei einem Zeckenstich: 

  1. Sofort entfernen: Eine Zeckenkarte, -zange oder -pinzette sollte verwendet werden, um die Zecke möglichst nah an der Haut zu greifen und sie langsam und gerade herauszuziehen. Drehbewegungen sollten vermieden werden. 
  2. Keine Hausmittel: Öle, Cremes oder Klebstoffe sollten vermieden werden, da diese die Zecke dazu anregen könnten, mehr Speichel oder Mageninhalt abzusondern. 
  3. Stichstelle desinfizieren: Die Wunde sollte mit einem Desinfektionsmittel gereinigt werden, um Infektionen vorzubeugen. 
  4. Zecke aufbewahren: Falls möglich, sollte die Zecke in einem verschlossenen Gefäß aufbewahrt werden, um sie gegebenenfalls auf Krankheitserreger untersuchen zu lassen. 

Symptome im Auge behalten: 

  • Die Einstichstelle sollte in den kommenden Wochen kontrolliert werden. Eine sich ausbreitende, rötliche Hautrötung (Wanderröte) kann ein Hinweis auf Borreliose sein. 
  • Symptome wie Fieber, Gelenkschmerzen oder Kopfschmerzen sollten ernst genommen und ärztlich abgeklärt werden. 

FSME-Schutz: In FSME-Risikogebieten ist eine Impfung empfehlenswert. Eine Rücksprache mit dem Arzt wird empfohlen. 

Besser vorbeugen! Tipps gegen Mückenstiche: 

  • Körper bedecken: Lange, helle Kleidung erschwert es Mücken, an die Haut zu gelangen. 
  • Mückensprays verwenden: Repellents* wie ilon Insektenschutzspray bieten Schutz vor Mücken und Zecken.  
  • Mückenfreie Umgebung: Stehende Gewässer in der Nähe sollten vermieden werden, da sie ideale Brutstätten für Mücken darstellen. Fliegengitter und Moskitonetze können ebenfalls Schutz bieten. 
  • Düfte vermeiden: Parfüms und stark duftende Kosmetika ziehen Mücken an. 
  • Geeignete Kleidung: Lange Hosen sollten getragen und in die Socken gesteckt werden, besonders beim Aufenthalt in hohem Gras oder im Wald.  
  • Körper absuchen: Nach dem Aufenthalt in der Natur sollte der Körper kontrolliert werden, insbesondere an warmen, weichen Hautstellen wie Kniekehlen, Achselhöhlen und im Nackenbereich. 

*Biozidprodukte sollten stets vorsichtig verwendet werden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. 

Fazit: Schnelles Handeln und gute Vorsorge sind entscheidend 

Mücken- und Zeckenstiche gehören zwar zum Sommer dazu, doch mit der richtigen Behandlung und den passenden Vorsorgemaßnahmen lassen sich Beschwerden minimieren und ernsthafte Gesundheitsrisiken vermeiden. Eine gut ausgestattete Hausapotheke mit juckreizstillenden Gels, Kühlpads und einer Zeckenzange sorgt für eine optimale Vorbereitung. Achtsamkeit hilft, den Sommer unbeschwert zu genießen. 

Bildquelle: Encierro/adobe.stock.com

https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2025/04/AdobeStock_279202917-scaled.jpeg 1707 2560 Wolfram Kurschat https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2020/06/ilon_marke_logo.png Wolfram Kurschat2025-04-28 14:51:322025-04-28 14:51:32Erste Hilfe bei Mücken- und Zeckenstichen: So handelt man richtig!

Zeckenschutz: Alles, was man wissen muss, um sich effektiv zu schützen

Hautschutz
Zecke auf einem grünen Blatt. Im Hintergrund sieht man die Füße eines Kindes

Zeckenstiche sind nicht nur unangenehm, sondern können auch ernsthafte Krankheiten wie Borreliose oder die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. In Deutschland und anderen Teilen Europas gibt es immer mehr Risikogebiete, wobei insbesondere Bayern und Baden-Württemberg als Hochrisikogebiete gelten. Eine aktuelle Übersicht der FSME-Risikogebiete in Deutschland findet man auf der Karte für FSME-Risikogebiete des Robert Koch-Instituts (RKI) oder auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). 

1. Was sind Zecken, und warum sind sie gefährlich? 

Zecken sind kleine Spinnentiere, die als Parasiten leben und sich vom Blut von Tieren und Menschen ernähren. Sie kommen in Wäldern, Wiesen, Gärten und sogar Stadtparks vor. Beim Stechen können sie Krankheitserreger übertragen, darunter: 

  • Borreliose: Bakterielle Infektion, die Gelenke, Nerven und Organe betreffen kann. 
  • FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Eine durch Viren ausgelöste Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute. 

Nicht jede Zecke ist infiziert, aber das Risiko steigt in Regionen, die als Zecken-Risikogebiete ausgewiesen sind. 

2. Zeckenstiche vermeiden: Präventive Maßnahmen 

a) Richtige Kleidung tragen 

  • Das Tragen langer Hosen, geschlossene Schuhe und langärmelige Kleidung, besonders bei Spaziergängen in Wald und Wiese. 
  • Helle Kleidung hilft, Zecken leichter zu erkennen. 

b) Zeckenschutzmittel verwenden 

  • Insektenschutzmittel (Repellents)* wie ilon Insektenschutzspray mit der Duo-Schutzformel halten Zecken auf Abstand. 

*Biozidprodukte sollten stets vorsichtig verwendet werden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. 

c) Zeckensichere Umgebung schaffen 

  • Den Garten frei von hohem Gras, Laub und Gebüsch halten. 
  • Tiere wie Mäuse und Igel sind häufig Träger von Zecken –Wildtiere sollten nach Möglichkeit nicht gestört oder ungeschützt berührt werden. 

d) Zeckenimpfung gegen FSME 

  • In FSME-Risikogebieten wird eine Impfung gegen FSME empfohlen. Diese schützt effektiv vor der durch Zecken übertragenen Viruserkrankung. 

3. Nach dem Aufenthalt in der Natur: Zeckencheck! 

Nach einem Spaziergang oder Gartenbesuch sollte die Haut gründlich auf Zecken abgesucht werden. Bevorzugte Stellen sind: 

  • Kniekehlen 
  • Achseln 
  • Leiste 
  • Haaransatz 
  • hinter den Ohren 

Besonders bei Kindern ist ein gründlicher Check wichtig, da Zecken oft schwer zu sehen sind. 

4. Was tun, wenn man von einer Zecke gestochen wurde? 

  • Zecke richtig entfernen
    1. Verwende eine Zeckenzange, Pinzette oder spezielle Zeckenkarte. 
    2. Setze das Werkzeug so nah wie möglich an der Haut an und ziehe die Zecke langsam und geradeheraus. 
    3. Desinfiziere die Stelle nach dem Entfernen.

Wichtig: Zecke nicht drehen oder quetschen, um eine Infektion zu vermeiden.  

  • Auf Symptome achten

Die Einstichstelle sollte in den folgenden Wochen beobachtet werden. Rötungen, insbesondere eine kreisförmige Wanderröte, könnten auf Borreliose hinweisen. Fieber oder grippeähnliche Symptome können Anzeichen für FSME sein. In solchen Fällen sollte sofort einen Arzt aufgesucht werden. 

5. Zecken und Kinder: Besonderer Schutz für die Kleinen 

Kinder spielen oft im Freien und sind besonders gefährdet. Achten Sie darauf, dass sie: 

  • Lange Kleidung tragen, welche die Haut schützt. 
  • Mit Zeckenspray behandelt werden. 
  • Nach dem Spielen gründlich abgesucht werden. 

Die FSME-Impfung wird auch für Kinder in Risikogebieten empfohlen. 

6. Mythen über Zecken – und die Wahrheit 

  • „Zecken fallen von Bäumen“: Falsch. Zecken kriechen aus Gräsern oder Sträuchern und heften sich an Haut oder Kleidung. 
  • „Zeckenstiche spürt man immer“: Falsch. Zeckenstiche sind meist schmerzlos, da der Zeckenspeichel betäubend wirkt. 
  • „Zecken sterben im Winter“: Falsch. Zecken können bei milden Temperaturen sogar im Winter aktiv sein. 

Fazit: Schutz ist die beste Vorsorge 

Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen, doch mit der richtigen Vorsorge kann das Risiko minimiert werden. Durch geeignete Kleidung, Zeckenschutzmittel und regelmäßige Kontrollen lässt sich das Risiko von Zeckenstichen minimieren. In FSME-Risikogebieten ist eine Impfung eine effektive Vorsichtsmaßnahme. Mit diesen Maßnahmen kann die Natur ein ganzes Stück sicherer und sorgenfreier genossen werden. 

Bildquelle: KPixMining/adobe.stock.com

https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2025/04/AdobeStock_442608915-scaled.jpeg 1707 2560 Wolfram Kurschat https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2020/06/ilon_marke_logo.png Wolfram Kurschat2025-04-28 14:49:372025-04-28 14:49:37Zeckenschutz: Alles, was man wissen muss, um sich effektiv zu schützen

Die Haut juckt – 5 Tipps von Hautexperten

Hautpflege
Die Haut juckt und ist gestresstilon hautpflege

Wenn die Haut juckt, sind meist auch Keime und Bakterien beteiligt. Nicht gewusst? Gelernt haben wir wohl schon alle, dass nicht selten dabei die natürliche Hautbarrierefunktion gestört ist und so durchlässig wird. Oder aber wir kratzen und bringen dabei über Finger oder Nägel die Keime und Bakterien in die sensiblen Hautbereiche ein. Generell gilt, juckende Haut ist oft zum aus der Haut fahren. Wenn die Haut juckt, helfen unsere 5 Tipps von Hautexperten schnell und einfach.

Was sind mögliche Ursachen für Juckreiz?

Juckende Haut kann viele Ursachen haben. Oftmals stehen Anzeichen wie eine trockene und schuppige Haut, aufgrund beispielsweise unzureichender Feuchtigkeitspflege oder infolge von Hautveränderungen im Alter in Verbindung mit Juckreiz (auch Pruritus genannt). Weitere Auslöser können auch Insektenstiche, Parasiten wie Kopfläuse oder Krätzmilben, Allergien, Krankheiten wie z.B. Neurodermitis oder Psoriasis oder auch Infektionen wie Lippenherpes oder Fußpilz. Aber auch Medikamente oder Stress können eine der Ursachen für eine juckende Haut sein.

Aber egal, was der Grund dafür ist. Wohl jeder hatte schon einmal das dringende Bedürfnis, die juckende Hautstelle zu kratzen. Und zunächst gibt es auch ein Gefühl von Verbesserung. Doch der Schein trügt, denn ganz schnell wird der Juckreiz schlimmer und kann sogar entzündlich werden. Schuld sind dabei sogenannte Histamine. Ein Hormon, welches als Botenstoff von Juckreiz im Körper bekannt ist. Ein normalerweise harmloser Stoff sensibilisiert das Immunsystem, es folgt eine natürliche Abwehrreaktion und eine vermehrte Bildung des Hormons.

Bei Allergien oder Unverträglichkeiten von u.a. Lebensmitteln bzw. Farb- oder Konservierungsstoffen kann diese beschriebene Kettenreaktion sogar machmal ausbleiben. Es kommt unmittelbar zu einer erhöhten Histaminproduktion. Aber in beiden Fällen ist das Ergebnis ein unangenehmer Juckreiz, den wir wohl alle ganz schnell wieder loswerden möchten.

Bei länger anhaltendem Juckreiz spricht man von einem chronischen Pruritus. Dieser kann auch von organischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Schilddrüsenüberfunktion sowie Leber- und Nierenerkrankungen ausgelöst werden. Quälender Juckreiz, oft am ganzen Körper, ist auch ein typisches Begleitsymptom von Infektionskrankheiten wie Windpocken und Masern. Um hierbei kein Risiko einzugehen sollte immer ein Hautexperte bzw. Arzt aufgesucht werden, um so der Haut die richtige Behandlung zukommen zu lassen.

Ekzem – eines der häufigsten Entzündungen der Haut

Rötungen, Schuppen oder sogar Bläschen und Nässen, oftmals begleitet von starkem Juckreiz sind typische Symptome eines sogenannten Ekzems, auch als Dermatitis bekannt. In der Medizin wird das Ekzem als eine entzündliche Reaktion der Haut beschrieben, welche aber nicht ansteckend ist. Sie sind wohl eine der häufigsten Hautentzündungen, mit vielen Erscheinungsbildern. Diese können vorrübergehend aber auch dauerhaft zu Beschwerden führen. Oftmals sind äußere Einflüsse wie u.a. allergene bzw. die Haut reizende Stoffe die Ursache, beispielsweise zu sehen bei einer Windeldermatitis, ein sogenanntes Kontaktekzem.

Dazu gehört auch das seborrhoische Ekzem. Einflüsse wie das Wetter oder Stress können dabei die Ursache sein. Gelbliche, fettige Schuppen und ein roter Ausschlag zeigen sich dabei u.a. auf der Kopfhaut. Haarpflegeprodukte können z.B. die Hautflora der Kopfhaut beeinflussen, die natürliche Hautbarriere zerstören und damit eine der Ursachen sein. Eine gesteigerte Talgproduktion ist die Folge, natürlich vorkommende Hefepilze auf der Kopfhaut finden darin einen optimalen Nährboden. Aber auch ohne Pilze ist die Regenerationsfähigkeit der Kopfhaut gestört und es kommt zu den bereits erwähnten Schuppenbildung. Der Juckreiz lässt nicht lang auf sich warten. Wenn dann noch gekratzt wird, ist der Teufelskreis perfekt. Denn Bakterien, Viren oder Pilze dringen durch die aufgekratzten Hautbereiche ein und sind dann oftmals Ursache von Infektionen.

Abschließend gilt auch die Kombination von Umwelteinflüssen, einer möglichen Veranlagung und einer verstärkten Immunreaktion des Körpers als Ursache für ein Ekzem, wie zum Beispiel bei Neurodermitis (atopische Dermatitis).

Wenn die Haut juckt - was tun?

Wenn die Haut juckt – was tun? 5 Tipps vom Experten, die erste Hilfe geben können

  1. Ein wohl einfacher Tipp: nur noch Produkte zu verwenden, die dem natürlichen pH-Wert der Haut sehr ähnlich sind. So wird vermieden die Haut noch zusätzlich zu strapazieren. Generell sollte auf hautreizende Inhaltsstoffe verzichtet werden. Die Verbraucherzentrale gibt hierzu nähere Informationen: LINK. Hautreizungen zu vermeiden gilt auch beider Reinigung, daher immer mit lauwarmen Wasser duschen, die Haut anschließend sanft abtupfen und eincremen.
  2. Zudem sollte eine Hautpflege gewählt werden, die die natürliche Schutzfunktion der Haut stärkt und vor Austrocknung schützt. Gerade trockene Haut braucht Feuchtigkeit, denn sie neigt zum spannen oder schuppen, worüber Keime und Bakterien eindringen können. So sind rückfettende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Olivenöl, Sheabutter, Jojobalöl, Urea oder Hautvitamine A und E zu empfehlen. Denn trockene Haut ist nicht selten auch eine juckende Haut.
  3. Extreme Kälte aber auch zuviel Sonne sollte vermieden werden. Denn dies bedeutet Stress für die Haut und bringt die Haut nur zusätzlich aus der Balance. Aber natürlich ist ein Spaziergang in atmungsaktiver, locker sitzender Kleidung an der frischen Luft immer gut für die Haut und sollte nicht von der Liste der Freizeitaktivitäten gestrichen werden. Bei Kälte und UV-Strahlung gilt es nur diese nicht übermäßig an die Haut zu lassen.
  4. Helfen kann auch ein Allergietest, um Auslöser für den Juckreiz herauszufinden und diese zukünftig vermeiden zu können. Ggfs. müssen dabei auch die verschriebenen Medikamente überprüft werden.
  5. Bei plötzlich auftretenden, heftigen Juckattacken kann ein kühlender Umschlag mit Essig oder Schwarztee erste Hilfe verschaffen.
  6. Wie beschrieben, kommen mit dem Juckreiz sehr oft Entzündungen einher. Von daher sind entzündungshemmende Salben zu empfehlen. Diese können von einem Arzt oder Experten aufgeschrieben werden. Für die Behandlung der Haut von innen können dann im schlimmsten Fall auch Medikamente verschrieben werden. Doch dies sollte nicht die Regel sein und nur im Notfall eingesetzt werden.

Mehr zum Thema Juckreiz (Pruritus), Haut und Hautreaktionen gibt es in unseren Artikeln im Hautjournal und auf unserer Website.

https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2021/07/hautratgeber-erste-hilfe-juckreiz-ilon.jpg 667 1000 Prof. Dr. med. Kristian Reich https://www.ilon.de/wp-content/uploads/2020/06/ilon_marke_logo.png Prof. Dr. med. Kristian Reich2021-07-06 09:02:582024-02-02 12:31:11Die Haut juckt – 5 Tipps von Hautexperten

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