Lärchenbalsam – das Harz der Lärche
Die Europäische Lärche wird nicht nur für ihre Widerstandsfähigkeit geschätzt – sie schenkt uns auch einen besonders wertvollen Schatz: ihr Harz. In den Höhenlagen zwischen 800 und 1.200 Metern, wo die Bergluft klar und die Böden mineralreich sind, fühlt sich die Lärche besonders wohl. Dort wächst sie langsam und kraftvoll – die ideale Voraussetzung für eine hochwertige Harzgewinnung.
Lärchenbalsam –
Das Gold des Waldes
Lärchenbalsam, auch bekannt als Lärchenterpentin, ist ein natürliches Harz, das aus dem Stamm der Europäischen Lärche (Larix decidua) gewonnen wird. Es enthält ätherische Öle wie Pinen sowie harztypische Substanzen wie Harzsäuren, die für ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften bekannt sind.
Traditionell wird Lärchenbalsam äußerlich angewendet, insbesondere bei Hautentzündungen, aber auch rheumatischen Beschwerden. In pflanzlichen Salben entfaltet er seine wohltuende Wirkung auf natürliche Weise.
Nur geprüfte Harzqualitäten für medizinische Anwendungen
Für medizinische Anwendungen kommen ausschließlich sorgfältig gereinigte und arzneilich geprüfte Formen des Harzes zum Einsatz, da die Zusammensetzung unbehandelter Rohharze stark variieren kann.
Diese Verbindungen enthält Lärchenharz
Terpene
Schon einmal den erfrischenden Duft eines Nadelwaldes tief eingeatmet und sich sofort wacher, freier oder einfach wohler gefühlt? Was dabei unbewusst wahrgenommen wird, sind Terpene (z. B. α-Pinen, β-Pinen, Limonen) – natürliche Duft- und Wirkstoffe, die Pflanzen zum Schutz und zur Kommunikation bilden.
Harzsäuren
Harzsäuren (z. B. Abietinsäure, Pimarinsäure) sind natürliche Wirkstoffe aus Baumharz – der „Wundverschluss“ der Bäume. Sie schützen den Baum vor Keimen und fördern die Heilung. Diese Kraft wirkt auch auf unserer Haut: Harzsäuren gelten als antimikrobiell, beruhigen entzündete oder gereizte Stellen und unterstützen so die natürliche Regeneration.
Flavonoide & Polyphenole
Beide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die vielen Pflanzen ihre intensive Farbe verleihen und sie vor äußeren Einflüssen schützen. Als natürliche Antioxidantien spielen sie auch für den Menschen eine Rolle – etwa im Zusammenhang mit dem Zellschutz und dem allgemeinen Wohlbefinden.
Ätherische Öle
Ätherische Öle aus Nadelbäumen besitzen vielfältige gesundheitsfördernde Eigenschaften. Sie entstehen aus flüchtigen Verbindungen, mit denen sich Bäume auf natürliche Weise vor Bakterien, Insekten und anderen Umwelteinflüssen schützen.
Vom Baum zur Salbe
Erfahren Sie, wie Lärchenbalsam heute noch per Hand in Tirol gewonnen wird.
Eukalyptus & Strandkiefer – Pflanzliche Verstärker der antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung
Eukalyptusöl
Das ätherische Öl des Eukalyptus (Eucalyptus globulus), der ursprünglich aus Australien und Tasmanien stammt, ist für seine vielseitige Verwendung in der Naturheilkunde bekannt. Sein Hauptbestandteil 1,8-Cineol (auch Eucalyptol genannt) ist gut erforscht und wird mit entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften in Verbindung gebracht. Der frische, aromatische Duft vermittelt ein Gefühl von Klarheit und Leichtigkeit – und belebt die Sinne.
Ätherische Öle der Strandkiefer
Die Strandkiefer (Pinus pinaster), auch bekannt als französische Meereskiefer, gilt als traditionsreicher Bestandteil der europäischen Volksmedizin. Beheimatet an den Atlantikküsten Südwestfrankreichs – insbesondere entlang der Silberküste von Bordeaux bis zu den Ausläufern der Pyrenäen – wächst sie unter rauen Bedingungen, geprägt von Wind, Sonne und salzhaltiger Meeresluft. Diese Widerstandskraft spiegelt sich in der Konzentration ihrer ätherischen Inhaltsstoffe wider.
Gezielt eingesetzte Hilfsstoffe
Rosmarin- und Thymianöl sind als Hilfsstoffe enthalten
Sie tragen durch ihre spezifischen Eigenschaften zu einem angenehmen Hautgefühl bei und unterstützen die sensorische Qualität der Salbe.
- Rosmarinöl vermittelt ein wärmendes Empfinden, das zur wohltuenden Anwendung beiträgt.
- Thymianöl sorgt mit seinem charakteristischen Duft für eine angenehm aromatische Komponente.
Erstaunliche Wirkkraft der Natur
Obwohl die „Grüne Zugsalbe“ seit fast 100 Jahren besteht, beweisen aktuelle Studien und Laboruntersuchungen eindrucksvoll, wie erstaunlich effektiv traditionelle, pflanzliche Mittel wirken können.
- Lärchenterpentin bekämpft Staphylococcus aureus effektiv – sogar resistente Arten (MRSA).
Auch andere Bakterien und Hautpilze werden gehemmt. Terpentin- und Eukalyptusöl verstärken die kraftvolle Wirkung der Salbe.¹ - Labor bestätigt: Lärchenterpentin, Terpentin- und Eukalyptusöl in der ilon Salbe classic wirken stark entzündungshemmend.
So hilft die Salbe gezielt bei entzündeter Haut.² - ilon Salbe classic bewährt sich in klinischer Studie
Die Studie zeigt: Mit Lärchenterpentin, Terpentinöl und Eukalyptus lindert ilon Salbe classic Follikulitis schneller und reduziert Läsionen deutlich – dabei ist sie gut verträglich und wird von Verbrauchern wegen Farbe und Geruch klar bevorzugt.³
- Pianta, Elisa, et al. „In vitro antibacterial and antifungal activity of a skin ointment and its active pharmaceutical ingredients larch turpentine, turpentine oil, and eucalyptus oil.“ Skin Pharmacology and Physiology 38.1-2 (2025): 68-75.
- Appel, K., Rose, T., Zimmermann, C., & Günnewich, N. (2024). In Vitro Anti-inflammatory Effects of Larch Turpentine, Turpentine Oil, Eucalyptus Oil, and Their Mixture as Contained in a Marketed Ointment. Planta Medica, 90(13), 1023-1029.
- Görne, Rainer C., et al. „Turpentine ointment for the treatment of folliculitis: an open, prospective, randomized, placebo-and comparator-controlled multicenter trial.“ Skin Pharmacology and Physiology 36.5 (2023): 259-266.
ilon Salbe classic. Wirkstoffe: Lärchenterpentin, Terpentinöl vom Strandkiefern-Typ, Eukalyptusöl. Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung leichter, lokal begrenzter, eitriger Entzündungen der Haut, wie z.B. Eiterknötchen, entzündete Haarbälge und Schweißdrüsenentzündungen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung. Enthält Butylhydroxytoluol. (Stand 12/2024) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Cesra Arzneimittel GmbH & Co. KG, Flugstraße 11, 76532 Baden-Baden
