Wie wird Lärchenharz gewonnen?

Seit Jahrhunderten wird in den Bergen Tirols das kostbare Harz der Lärche gewonnen – in reiner Handarbeit, mit großem Respekt vor der Natur und viel überliefertem Wissen. Die traditionelle Erntemethode ist bis heute lebendig und macht den Lärchenbalsam zu einem ganz besonderen Bestandteil der pflanzlichen Heilkunde.
.

Eine Gruppe von Menschen berührt einen Baumstamm

Schonend geerntet,
kraftvoll bewahrt

Heute wie vor hunderten Jahren wird das Harz in Tirol behutsam per Hand gewonnen – baumschonend und im Einklang mit der Natur.

Diese traditionelle Erntemethode sorgt dafür, dass die Bäume gesund bleiben und ihre wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben – für naturreine Qualität, die man spürt.

Nahaufnahme von frischem Grün der Lärche

Alpenharz von der Lärche

Die Europäische Lärche (Larix decidua) genießt als Harz spendender Baum seit Jahrhunderten eine hohe Wertschätzung.

Panoramasicht auf die Alpen

Handarbeit aus Tirol

Das Lärchenharz für ilon wird baumschonend ausschließlich in Handarbeit in Tirol geerntet.

Sonnenstrahlen über einer Blumenwiese in einem Lärchenwald

Geerntet im Rhythmus der Natur

Die Ernte erfolgt im begrenzten Zeitraum vom späten Frühling bis Frühsommer, wenn die Bäume ihre natürliche Kraft entfalten.

Harz tropft von einem Baum

Klein im Ertrag. Groß in der Wirkung.

Pro Baum können etwa 150–370 g Harz gewonnen werden – je nach Jahr jährlich oder nur alle zwei bis drei Jahre.

Goldene Flüssigkeit

Gefiltert. Gereinigt. Veredelt.

Das Lärchenharz wird gereinigt, mehrfach filtriert, leicht erwärmt und durch Dekantieren in Lärchenterpentin überführt. Die Produktion erfolgt in Deutschland.

Das traditionelle Tiroler Harzverfahren

Anders als bei der herkömmlichen Harzung, bei der breite Schnitte die Baumrinde verletzen, wird dabei im Frühjahr ein schmaler Zugang in den Stamm geschaffen – behutsam, gezielt und bis zur Hauptwurzel. Auf diese Weise tritt das Harz ganz natürlich aus, ohne den Baum unnötig zu schwächen. Erfahren Sie mehr in unserem Video.

Die genutzten Lärchenbäume werden regelmäßig kontrolliert, forstwirtschaftlich gepflegt und umsichtig behandelt.
Das sorgt für stabile Erträge und sichert zugleich die Gesundheit und Langlebigkeit der Bäume.

1. Handwerk mit Erfahrung

Erfahrene Pecher – so nennt man die Harzsammler – gewinnen mithilfe des traditionellen Tiroler Harzverfahrens unter optimalen Bedingungen Harz von bis zu 200 Bäumen pro Tag.

2. Sorgfältige Entnahme

Mit einem speziellen Harzlöffel wird das dickflüssige, goldene Baumharz vorsichtig entnommen und in Sammelgefäßen aufgefangen. Pro Baum lassen sich dabei etwa 150 bis 370 Gramm Harz pro Saison nachhaltig gewinnen – ohne ihn zu schädigen.

3. Respekt als Prinzip

Jeder Arbeitsschritt folgt einem klaren Grundsatz: Respekt vor dem Baum und seiner Lebensenergie. Die Gewinnung erfolgt so schonend wie möglich und im Einklang mit natürlichen Wachstumszyklen.

Goldene Flüssigkeit

Vom Lärchenharz zum Balsam

Aus dem frischen, goldglänzenden Harz der Lärche entsteht ein ganz besonderer Naturstoff: Lärchenbalsam, auch Terebinthina laricina, besser bekannt als Venetianer Terpentin. Dieses einzigartige Vielstoffgemisch vereint die Kraft ätherischer Öle mit wertvollen Harzsäuren und duftet fein, würzig und harzig zugleich.

Der Weg dorthin beginnt mit der behutsamen Aufbereitung des rohen Harzes: Es wird gefiltert, sanft erwärmt und durch Dekantieren geklärt, bis es sich in eine klare, leicht gelblich-grüne Flüssigkeit verwandelt. Sorgfältig verschlossen und vor Licht geschützt gelagert, bewahrt dieses pflanzliche Elixier seine Qualität und Wirkkraft.

Die Produktion der ilon Salbe classic und ilon Protect-Salbe erfolgt in Deutschland.

Lärchenbalsam: In diesen Produkten steckt die Natur

ilon Salbe classic

Natürlich stark bei Hautentzündungen

Die ilon Salbe classic nutzt die antibakteriellen, entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften des Lärchenbalsams sowie des pflanzlichen Wirkkomplexes. So wirkt sie gezielt und effektiv bei Hautentzündungen – etwa bei eitrigen Pickeln oder kleinen Abszessen.

ilon Protect-Salbe

Atmungsaktiver Schutz vor Nässe, Druck und Reibung

Harze sind von Natur aus geschmeidig und legen sich wie ein sanfter Film auf die Haut. In Verbindung mit weiteren hautpflegenden Inhaltsstoffen schützen sie empfindliche Stellen zuverlässig vor Reibung, Druck und Nässe – ohne die Haut zu verschließen.

ilon® Salbe classic. Wirkstoffe: Lärchenterpentin, Terpentinöl vom Strandkiefern-Typ, Eukalyptusöl. Traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung leichter, lokal begrenzter, eitriger Entzündungen der Haut, wie z.B. Eiterknötchen, entzündete Haarbälge und Schweißdrüsenentzündungen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung. Enthält Butylhydroxytoluol. (Stand 12/2024)

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Cesra Arzneimittel GmbH & Co. KG, Flugstraße 11, 76532 Baden-Baden