Ekzeme:
Akute und chronische Entzündungen der oberen Hautschicht

Unter Ekzemen versteht man verschiedene Hautausschläge, die durch eine nicht ansteckende Entzündung der Epidermis hervorgerufen werden. Je nach Art des Ekzems treten Symptome wie starke Rötungen, Schwellungen und lästiger Juckreiz sowie ein flächiger Befall mit Pusteln und nässenden Bläschen auf. Ekzeme gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen in Deutschland, ihre Häufigkeit hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen.

Ekzeme

Endogen und exogen.
Die verschiedenen Ekzem-Typen.

Je nach Auslöser werden entzündliche Hautausschläge in endogene und exogene Ekzeme unterteilt. Endogene Ekzeme sind auf innere Einflüsse, vor allem genetische Faktoren, zurückzuführen. Häufigstes endogenes Ekzem ist die Neurodermitis, in der medizinischen Fachsprache auch atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis genannt.

Ein weit verbreitetes endogenes Ekzem:

Exogene Ekzeme werden hingegen durch äußere Faktoren bedingt. Dazu zählen allergische Ekzeme, die durch Hautkontakt mit verschiedensten Allergenen in Pflegeprodukten und Arzneimitteln, aber auch Schmuck, Pflanzen oder bestimmten Arbeitsmaterialien ausgelöst werden. Von einem toxischen Kontaktekzem spricht man, wenn die Haut durch schädliche Einflüsse wie UV-Strahlung, starke Hitze und Kälte oder Giftstoffe entzündlich reagiert.

Ein weit verbreitetes exogenes Ekzem: