Ätherische Öle aus Pflanzen:
Hochwertige Essenzen für gesunde Haut

Ätherische Öle nehmen seit langem einen festen Platz in der Naturheilkunde ein. Die konzentrierten Essenzen sind aufgrund zahlreicher positiver Eigenschaften auch in der medizinischen Hautpflege vielseitig anwendbar.

Lärchenterpentin

Lärchenterpentin.
Durchblutungsfördernd und antiseptisch.

In der Pflanzenheilkunde spielen neben den als Drogen bezeichneten getrockneten Pflanzen oder Pflanzenteilen auch pflanzliche Säfte eine wesentliche Rolle.
Diese lassen sich in Harze, Balsame und Gummiharze einteilen.

Bei Lärchenterpentin (Terebinthina laricina) handelt sich dabei um einen zähflüssigen, gelblichen bis braunen Balsam, der durch das Anbohren der Stämme von Lärchen gewonnen wird. Für die medizinischen ilon Salben wird der Balsam in den Gebirgswäldern Südtirols und Österreichs noch in Handarbeit gesammelt. Die schonende Gewinnung des Harzsaftes nach dem sogenannten Tiroler Bohrverfahren hat dort eine lange Tradition. Dabei wird der Baum nicht geschädigt, die Qualität des Holzes steigt sogar. Das frische Lärchenharz wird nach der Ernte gereinigt, erwärmt und durch Dekantieren in Lärchenterpentin verwandelt, aus dem schließlich der hohe Anteil wertvoller ätherischer Öle für die medizinische Anwendung extrahiert wird.

Schon mittelalterliche Rezepturen zeugen von der gesundheitsfördernden Wirkung des honigartigen Gemischs mit aromatischem Geruch und seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten in der Phytotherapie.

Ätherische Öle Anwendung Hautpflege

Hochgereinigtes Lärchenterpentin ist aufgrund seiner stark durchblutungsfördernden und antiseptischen Wirkung bis heute ein wertvoller Inhaltsstoff zur Linderung von Schmerzen und Anregung der Wundheilung. Einreibungen mit Salben auf Lärchenterpentin-Basis haben sich besonders bei entzündlichen bakteriellen Hauterkrankungen wie eingewachsenen Haaren, Schweißdrüßenentzündungen und Pickeln bewährt.

Lärchenterpentin als wichtiger Bestandteil der Wirkstoffkombination der grünen Zugsalbe ilon Salbe classic wirkt durchblutungsfördernd und desinfizierend. Dadurch wird die Reifung und der Abbau des entzündlichen Eiterherdes unterstützt und Entzündungen gehemmt.

Die Salbe hat sich zur Anwendung bei eitrigen Pickeln, kleineren Abszessen, Hautirritationen nach der Rasur, eingewachsenen Haaren und anderen bakteriellen Hautentzündungen bewährt. Dank der hohen Wirksamkeit, dem angenehm frischen Geruch und der einfachen Anwendung ist die ilon Salbe classic die Nummer 1 unter den Zugsalben.

In der ilon Protect-Salbe sorgt die spezielle Schutz- und Pflegeformel aus Lärchenterpentin in Kombination mit hochwertigen ätherischen Ölen dafür, dass die Barrierefunktion der Haut und ihre Widerstandsfähigkeit verbessert wird.

Die medizinische Hautpflege kommt als vorbeugender Schutz und nachhaltige Pflege überall dort zum Einsatz, wo die Haut durch Druck, Reibung und Feuchtigkeit stark beansprucht wird – in Alltag und Sport ebenso wie als Dekubitus-Prophylaxe in der Pflege von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen in ihrer Mobilität stark beeinträchtigt sind.

Terpentinöl Kiefer

Gereinigtes Terpentin.
Antibakteriell und desinfizierend.

Mit der Kiefer wartet noch ein weiterer Nadelbaum aus heimischen Gefilden mit einer heilungsfördernden Wirkung auf. So werden beispielsweise Kiefernnadeln und getrocknete Kiefernsprossen aufgrund ihrer schleimlösenden und antibakteriellen Merkmale in Tees, Tinkturen und Badezusätzen bei Atemwegsproblemen eingesetzt.

Wegen der durchblutungsfördernden und desinfizierenden Eigenschaften haben sich die ätherischen Öle der Kiefer zudem bei der Behandlung von Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie verschiedenen Hauterkrankungen seit Jahrhunderten bewährt. Bereits in der Antike setzte man unter anderem bei Geschwüren auf die heilungsfördernde Wirkung.

Nicht aus den Kiefernnadeln, sondern aus dem Harz des Nadelgewächses wird Terpentin gewonnen. Durch das Anritzen von Kieferstämmen erhält man einen farblosen Balsam, aus dem mittels Wasserdampfdestillation das für medizinische Zwecke verwendete Terpentinöl (Oleum terebinthinae) extrahiert wird.

Gereinigtes Terpentinöl geht zusammen mit Lärchenterpentin und weiteren natürlichen Inhaltsstoffen in der ilon Salbe classic eine effiziente Verbindung zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen ein. Seine durchblutungsfördernden und desinfizierenden Eigenschaften unterstützen die Wirkung des Lärchenterpentins, zusätzlich wirkt das Terpentinöl antibakteriell.

Rosmarin, Eukalyptus und Thymian.
Wohlriechend und vielseitig anwendbar.

Aufgrund ihrer durchblutungsfördernden, antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften gehen Rosmarin, Eukalyptus und Thymian im ilon Bodyshave Balsam, der ilon Salbe classic und ilon Protect-Salbe eine effiziente Verbindung ein. Die Kombination der ätherischen Öle ist gut hautverträglich und sorgt für einen angenehmen Duft.

Lavendelöl

Lavendel.
Beruhigend und entzündungsvorbeugend.

Hochwertiges Lavendelöl wird aus den Blüten der Pflanze hergestellt und kommt aufgrund seiner beruhigenden Wirkung in zahlreichen medizinischen Anwendungen zum Einsatz. In der Hautpflege hat sich das ätherische Öl der Lavendelpflanze aufgrund seiner entzündungsvorbeugenden und desinfizierenden Eigenschaften bewährt.

Sie fragen.
Experten antworten.

Was ist der Unterschied zwischen ätherischen und nährenden Pflanzenölen?

Bei nährenden Ölen handelt es sich um fetthaltige Trägeröle, die als Grundlage von Cremes und Salben dem Schutz und der Pflege der Haut dienen. Wir verwenden dafür hochwertige kaltgepresste Pflanzenöle, unter anderem Jojobaöl oder Mandelöl.

Bei ätherischen Ölen handelt es sich hingegen um Extrakte aus Pflanzen, die in ausgewählten Konzentrationen in ilon-Produkten enthalten sind. Die Bezeichnung Öle ist hier etwas irreführend, die Essenzen sind nur leicht ölhaltig.

Wie funktioniert das Tiroler Bohrverfahren zur Gewinnung des Lärchenterpentins?

Die Gewinnung des Lärchenharzes für medizinische und industrielle Zwecke hat eine lange Tradition im Alpenraum. Ausgewählt werden von den „Pechern“, wie man die Harzzieher dort nennt, nur Lärchen, die zwischen 80 bis 120 Jahre alt sind. Diese Bäume geben erfahrungsgemäß das meiste Harz.

Die Bohrung erfolgt im Frühjahr am südseitigen Fuß des Stammes und verläuft rund 50 bis 80 Zentimeter schräg nach unten. Das Bohrloch wird anschließend mit einem Pfropfen verschlossen, um das Eindringen von Insekten und Regenwasser zu verhindern.

Ein bis zwei Jahre nach der Bohrung kann in der warmen Jahreszeit von Mai bis September die erste Ernte erfolgen. Nach Entnahme des Stopfens wird das Lärchenharz mit einem speziellen rinnenförmigen Harzlöffel entnommen. Je nach Baum und Region können so pro Baum 200 bis 350 g des gelblichen Balsams gewonnen werden. Je jünger die Bohrung, desto ergiebiger ist die Ernte. Nach zehn bis 15 Jahren versiegt die Quelle.

Das Tiroler Bohrverfahren hat keine nachteiligen Folgen für die Lärchen. Ganz im Gegenteil: Da durch die Entnahme des Harzes der Druck im Inneren des Baumes verringert wird, verbessert sich die Holzqualität.

Können ätherische Öle die Haut reizen?

Bei der Anwendung purer ätherischer Öle reagiert die Haut mancher Menschen mit Reizungen. In ilon -Produkten sind ätherische Öle nur in ausgewählten Konzentrationen enthalten. Zudem werden ausschließlich hochwertige Essenzen verwendet. Alle ilon-Produkte sind dermatologisch auf Hautverträglichkeit getestet. Lediglich im Falle einer Allergie auf einen der Inhaltsstoffe sollte das entsprechende Produkt nicht angewendet werden, um unbeabsichtigte Hautreaktionen zu vermeiden.

In welchem ilon-Produkt ist Lavendelöl enthalten?

Ätherisches Öl aus Lavendelblüten ist aufgrund seiner entzündungsvorbeugenden und beruhigenden Eigenschaften in der Kombination mit Olivenöl und Zinkoxid in ilon Wundpflege-Salbe enthalten. Die medizinische Salbe hat sich als schützende Hautpflege bei strapazierter und wunder Haut bewährt.

ilon Salbe classic (Wirkstoff: Lärchenterpentin, Terpentinöl vom Strandkiefern-Typ, Eukalyptusöl): traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung leichter, lokal begrenzter, eitriger Entzündungen der Haut, wie z.B. Eiterknötchen, entzündete Haarbälge und Schweißdrüsenentzündungen ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung. Enthält Butylhydroxytoluol (E321), Packungsbeilage beachten. (Stand 06/2019)

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.