Hautprobleme:
Ursachen und Risikofaktoren

Unter dem Begriff Hautprobleme wird ein breitgefächertes Spektrum verschiedener Hautirritationen wie Pickel, Ausschlag, Ekzeme oder Pusteln zusammengefasst. Oft werden auch Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis dazugezählt.

Hautprobleme

Genetische Veranlagung.
Vererbung von Hauterkrankungen.

Viele Hautreizungen sind auf die genetische Veranlagung zurückzuführen. Vererbt werden beispielsweise einige endogene Ekzeme und Allergien, die von der Eltern- auf die Kindergeneration übergehen.

Hauterkrankungen infolge genetischer Ursachen können nicht an der Wurzel gepackt werden, lediglich ihre Symptome lassen sich gezielt vom Hautarzt behandeln. Charakteristisch für erblich bedingte Hautreizungen ist, dass sie in der Regel immer wiederkehren und in letzter Konsequenz nicht besiegt werden können.

Die familiäre Veranlagung bestimmt auch, ob man zu fettiger oder trockener Haut neigt. Ist die Haut zu trocken, verliert sie an Volumen und Geschmeidigkeit. Neben einer verfrühten Faltenbildung resultieren vor allem Ekzeme und Ausschläge aus der konstanten Unterversorgung mit Feuchtigkeit. Trockene Haut kann zudem der Nährboden für eine spätere Neurodermitis-Erkrankung sein. Bei fettiger Haut äußern sich die Symptome stattdessen in Hautunreinheiten wie Pickeln und Mitessern.

Hormonelle Schwankungen.
Irritierte Haut.

Starke hormonelle Schwankungen in Entwicklungsstadien, in denen sich der menschliche Organismus neu ausrichtet, verursachen sehr häufig Hautprobleme. Deshalb leiden viele junge Menschen in der Pubertät sowie Frauen in der Schwangerschaft und den Wechseljahren unter lästigen und unangenehmen Irritationen der Haut.

In der Pubertät ist die Talgproduktion gesteigert. Das führt in den meisten Fällen zu fettiger, großporiger Haut mit Pickeln, Akne und Ausschlag im Gesicht, an Hals, Nacken und Oberkörper. Derartige Hautreizungen verschwinden normalerweise wieder, sobald sich der Hormonhaushalt eingependelt hat.

Schlechte Angewohnheiten.
Unzureichende Versorgung der Haut.

Wer sich hauptsächlich von Fertiggerichten, Fast Food und Softdrinks ernährt, die in erster Linie Einfachzucker, Kohlehydrate und ungesättigte Fettsäuren enthalten, verwehrt der Haut die ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen. Ungesunde Ernährungsgewohnheiten provozieren die Freisetzung sogenannter freier Radikale, die mutmaßlich die Hautalterung beschleunigen. Die Haut wird dünner, verliert an Elastizität und kann Risse aufweisen.

Erhält die Haut zu wenig Nährstoffe und Sauerstoff und ist mit Einlagerungen aus Zuckern und Kohlehydraten besetzt, sinkt zudem die Resistenz gegenüber äußeren Faktoren. Eine schlechte Ernährungsweise und die mangelnde Versorgung mit wichtigen Vitaminen und mehrfach gesättigten Fettsäuren ruft dementsprechend nicht nur unschöne Konsequenzen im Hautbild hervor, sondern öffnet auch die Pforten für Hautreizungen aller Art durch Bakterien, Kälte und andere schädigende Einflüsse von außen.

Vor allem in den Wintermonaten ist die Haut starken Belastungen ausgesetzt. Sie leidet in dieser Zeit durch die ständigen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit beim Aufenthalt im Freien und Innenräumen. Die Winterkälte bewirkt eine Verringerung der Durchblutung, wodurch die Haut schlechter mit Nährstoffen versorgt wird. Zudem sinkt der Fettgehalt in der Haut und sie wird spröde und rau. Durch den stetigen Wechsel zwischen feuchter Kälte im Freien und trockener Heizungsluft im Inneren kann sie ihre letzten Reserven an Feuchtigkeit verlieren und vor allem an ungeschützten Stellen wie im Gesicht schmerzhafte Risse entwickeln. Um den unangenehmen witterungsbedingten Auswirkungen entgegenzuwirken, empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung von Produkten, die die Haut gleichermaßen schützen und pflegen.